Musst Du oder willst Du?

Spruch-Postkarte

Ich weiß, der entscheidende Tag rückt immer näher und Du musst noch soooo viel erledigen …
Ob es um einen wichtigen Kundentermin oder das Weihnachtsfest geht – wir haben meist ganz genaue Vorstellungen davon, wie alles dafür zu sein hat. Wir bieten schließlich nur beste Qualität – und zwar unseren Kunden genau so wie unserer Familie. Entsprechend voll ist unsere To-do-Liste, während uns die Freude an der Vorbereitung längst abhanden gekommen ist.

Aber hör doch mal genau in Dich hinein: Ist der Satz noch wahr, wenn Du vor jeder Aufgabe das „Ich muss …“ durch „Ich will …“ ersetzt? Ist es wirklich etwas, was Du WILLST? Und willst DU das wirklich so? Oder stecken dahinter eigentlich die Erwartungen anderer? Dann wäre es doch kein Wunder, wenn Dir schon der Gedanke daran keinen Spaß macht, sondern eher eine Last ist, oder? Und wenn Dir als Begründung sofort „Aber das macht MAN doch so!“ in den Kopf schießt, hast Du die Antwort darauf schon gefunden.

Nun gilt es bewusst zu entscheiden: Wie wichtig ist es Dir, diesem (fremden?) Standard gerecht zu werden? Hast Du ihn bereits so verinnerlicht, dass er zu Deinem eigenen Anspruch geworden ist? Etwas, was eben unabdingbar so sein muss? Bei dem Du auch diesmal keine Ausnahme machen willst? Oder bist Du bereit, einmal den viel gepriesenen „Mut zur Lücke“ aufzubringen? Gemäß dem geflügelten Wort „Weniger ist meistens mehr“ diesmal bei der Definition des Mindestmaßes Deine eigenen Maßstäbe anzulegen?

Frage Dich dazu ganz ehrlich: Was ist das Wichtigste? Worauf kommt es an diesem Tag wirklich an? Sicher nicht auf Perfektion. Eher darauf, dass Du Dich mit Deinem Angebot für die Kund*Innen wohlfühlst, weil es zeigt, dass Du deren Probleme verstehst und geeignete Lösungen dafür bieten kannst. Dazu braucht nicht schon alles im Detail ausgearbeitet zu sein. Im Gegenteil – verschiedene Vorschläge und Wahlmöglichkeiten zeigen viel besser als ein „Rundum-Sorglos-Paket“, dass Du gern gezielt auf die jeweiligen Bedarfe eingehen wirst. Du lässt Gestaltungsspielraum, über den Ihr viel besser miteinander ins Gespräch kommen könnt, als über ein perfekt ausgearbeitetes Konzept, das zunächst vielleicht unüberschaubar und dadurch zu kompliziert bzw. überdimensioniert wirkt.

Das hat auch noch einen netten Nebeneffekt: Wenn Ihr gemeinsam die Bausteine für die gewünschte Leistung zusammenstellt, ergibt sich daraus auch ein ganz klar nachzuvollziehender Gesamtpreis. Also widersteh Deinem Drang, die ganz große PerfektLösung zu definieren, und pack lieber kleine Päckchen mit klarem Inhalt und Preis, die ganz einfach nach Wunsch kombiniert werden können 🙂

Und zu Weihnachten bevorzugen Deine Lieben auf jeden Fall Deine „entspannte Version“ und packen nach einer netten Aufforderung bestimmt lieber mit an, als alles mit genervtem Gesicht von Dir fertig vorgesetzt zu bekommen. Zusammen zu dekorieren, Plätzchen zu backen und das Lieblingsessen – statt streng weihnachtstypisch – zu kochen, macht ja auch viel mehr Spaß, als nur aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus traditionellen Vorgaben zu folgen. Schließlich soll Weihnachten auch und gerade für Dich ein Fest der Liebe und des freudigen Gebens sein – und nicht als Prüfung Deiner Hausfrauenkünste empfunden werden, auch wenn manche von Euch ihrer (Schwieger)Mutter diese Erwartung vielleicht durchaus zuschreiben. Oder was glaubst Du – würden Deine Gäste lieber eine angenehm entspannte Atmosphäre bei Dir genießen oder ein durchgestyltes Menu aus der angesagten Kochzeitschrift, dessen Zubereitung Dich ganz offensichtlich unheimlich viel Zeit und Deinen letzten Nerv gekostet hat?

Es lohnt sich also durchaus einmal in Ruhe zu schauen, welche Dinge Du von Deiner „To-do“-Liste auf die „Was-soll’s“-Liste verschieben könntest, wie eine Postkarte der Grafik Werkstatt vorschlägt. Deinem Lebensfreude-Konto würde das auf jeden Fall guttun.

Herzlich willkommen!

Du willst künftig gelassener und freudvoller durch Dein Leben gehen?

Hier findest Du kleine Impulse und Denkanstöße dazu, denn meist braucht es eine andere Sicht auf die Dinge, um etwas zu ändern. Sonst bleiben wir ewig im „Ich würde ja gern …, aber es geht nicht …„-Modus.

Natürlich sind oft die Rahmenbedingungen schwierig und unser Einfluss darauf gering. TROTZDEM können wir selbst eine Menge dafür tun, dass wir uns besser fühlen.

Ich lade Dich herzlich ein, Dich dazu hier im wertschätzenden „Du“ mit uns allen auszutauschen. Bitte melde Dich dafür an.